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Offene Veranstaltungen

Welttag der seelischen Gesundheit

Der 10. Oktober gilt als Welttag der seelischen Gesundheit.
Jedes Jahr im Herbst wollen der Arbeitskreis Gemeindepsychiatrie
und die Volkshochschule mit unterschiedlichen Veranstaltungen gemeinsam für eine Gesellschaft werben, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht.

Resilienz - das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft

Vortrag von Dr. Christina Berndt
In Zusammenarbeit mit den Trägern des Gemeindepsychiatrischen Zentrums und dem Arbeitskreis Gemeindepsychiatrie

Donnerstag, 11. Oktober, 19 Uhr
Bürgerhaus Oberschaffnei, Schulgasse 21
Eintritt frei / Spendenkasse

Trotz allen Wohlstands fühlen sich die meisten Menschen ständig unter Druck. Und das Monster der Leistungsspirale lauert nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch im Beziehungsleben. Nun kann man den Anforderungen der modernen Welt nicht so einfach entfliehen. Wie gut wäre es also, so etwas wie Hornhaut auf der Seele zu haben! Eine Lebenseinstellung, die den Blick freudig nach vorn lenkt statt in Trauer zurück.
"Resilienz" nennen Psychologen die geheimnisvolle Kraft, aus einer deprimierenden Situation wieder ins volle Leben zurückzukehren, Widerstand zu leisten gegen die Zumutungen der Umwelt; den Blick optimistisch nach vorn zu lenken, aus einer Selbstsicherheit heraus zu handeln, die den Großteil der Kritik abprallen lässt und gezielt nur das verwertet, was konstruktiv ist.

Obwohl die Fundamente dieser psychischen Widerstandskraft schon in frühester Kindheit gelegt werden, so lassen sie sich doch auch später noch aushärten, falls man die richtigen Strategien kennt.
Die Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt erzählt mit vielen Beispielen, welch hilfreiches Rüstzeug manchen Menschen von Natur aus mitgegeben ist, und geht anhand der neuesten Forschungen der Frage nach, wie es dazu kam. Christina Berndt deckte den Organspendeskandal auf und erhielt dafür den renommierten Wächterpreis der Tagespresse. Zudem war sie für den Henri-Nannen-Preis 2013 in der Kategorie Investigation nominiert.


Mein Engel Fritz

Eduard Maass liest aus seinem Roman
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein ökumenische
Hospizgruppe Ehingen

Donnerstag, 18. Oktober, 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Spitalstraße 30
Eintritt frei

Eduard Maass ist seit über 20 Jahren bei der Balinger Hospizgruppe als Sterbebegleiter tätig. Er ist Gründungs- und Vorstandsmitglied im gleichnamigen Förderverein, Koordinator und Trauerbegleiter, sowie Initiator und Projektleiter für viele Aktionen und Projekte zu den Themen Sterben, Tod und Trauer.
Eduard Maass erlitt 2005 einen Schlaganfall und weitere Schicksalsschläge. Doch der Balinger kam wieder auf die Beine.


Heimat ist hier

Bereits zum zweiten Mal setzen die Lokale Agenda und diverse Projektpartner - darunter die VHS - diese von der Landeszentrale für politische Bildung entwickelte und geförderte Veranstaltungsreihe um. Sie richtet sich an Frauen, die in Baden-Württemberg leben. Sie soll sie dazu ermuntern, den eigenen Wohnort besser kennen zu lernen. Und sie soll Migrantinnen ermutigen, sich bürgerschaftlich zu engagieren und ihren Wirkungskreis zu erweitern.
Die VHS hat die folgende Veranstaltung übernommen:

Aufgaben einer Bundestagsabgeordneten

Vortrag von Ronja Kemmer MdB

Dienstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Spitalstraße 30
Eintritt frei

Ronja Kemmer (CDU) ist seit Dezember 2014 Mitglied des deutschen Bundestags für den Wahlkreis 291 Ulm/Alb-Donau-Kreis. Sie wird über die Aufgaben und die Einflussmöglichkeiten einer Bundestagsabgeordneten berichten und darüber sprechen, wie Gesetze entstehen.


Hermann Reisch - Doppelagent

Freitag, 23. November, 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Spitalstraße 30
€ 5,00

Hermann Reisch, Taxifahrer aus Westerstetten, spionierte als Doppelagent für den militärischen Nachrichtendienst der DDR (MND) und den bundesdeutschen Verfassungsschutz bis er 1984 enttarnt wurde und die Stasi ihm zwölf Jahre Haft in Hohenschönhausen und Bautzen aufbrummte. Ein Alptraum begann.

Hermann Reisch berichtet ausführlich von Anwerbung, Kontakten und seiner Tätigkeit als Agent. In Zeiten, in denen Aktionen der Geheimdienste in Ost und West grausame und bizarre Schlagzeilen machen, bietet Reischs Vortrag eine persönliche Innensicht eines Bereichs staatlicher Tätigkeit, der nur selten eine Öffentlichkeit findet.


Rechtspopulismus

Ein Abend mit Dagmar Neubert-Wirtz

Freitag, 9. November, 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Spitalstraße 30
€ 5,00

Rechtspopulismus scheint ein internationales Phänomen zu sein. Allenthalben führen die großen Vereinfacher das Wort und versprechen einfache Lösungen für sehr komplexe Probleme. Dabei tauchen Begriffe und Redeweisen wieder auf, die wir in Deutschland schon auf der Müllhalde der Geschichte geglaubt hatten.

Dieser Abend soll etwas Klarheit in die unterschiedlichen Richtungen bringen, unter denen der Rechtspopulismus auftritt.
Dagmar Neubert-Wirtz ist Diplom-Politikwissenschaftlerin und Diplom-Soziologin. Sie war 15 Jahre für die Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages tätig.


Der Brexit

Ein Vortrag von Dagmar Neubert-Wirtz

Donnerstag, 31. Januar, 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Spitalstraße 30
€ 5,00

Im März 2019 sollte der Auszug Großbritanniens aus der EU vollgezogen sein. So die Planung. Ein folgenschwerer Schritt für Großbritannien und die Europäische Union. Dagmar Neubert-Wirtz untersucht die Gründe für den Austritt. Und sie geht der Frage nach, welche Auswirkungen dieser Schritt für die EU haben wird.
Außerdem besteht die Gefahr, dass andere Mitgliedsstaaten dem Beispiel Großbritanniens folgen. Wie groß ist diese Gefahr und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Dagmar-Neubert-Wirtz ist Diplom-Politikwissenschaftlerin und Diplom-Soziologin. Sie war 15 Jahre für die Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages tätig.


Urban Gardening - Stadt neu denken

Ein Vortrag von Dr. Christa Müller
In Zusammenarbeit mit dem BUND Ortsgruppe Ehingen und der Lokalen Agenda

Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Spitalstraße 30
€ 5,00

In den westlichen Großstädten wird seit einigen Jahren Obst und Gemüse angebaut von jungen Akteuren und im öffentlichen Raum. In Gemeinschaftsgärten, City Farms und mobilen urbanen Landwirtschaftsprojekten suchen die Akteure einer neuen Gartenbewegung die Begegnung mit der Natur - und mit anderen.

Sie gestalten gemeinschaftlich einen innerstädtischen Naturerfahrungsraum, beleben die Nachbarschaft, essen zusammen und empfehlen sich der Kommunalpolitik als kompetentes Gegenüber in Sachen Stadtplanung.
In den neuen urbanen Gärten zeigen sich außerdem erste Konturen einer Postwachstumgesellschaft. Dabei steht nicht nur die industrialisierte Nahrungsmittelproduktion zur Disposition. Auch die moderne Polarität von Stadt und Land erhält Risse.
Die Referentin stellt die Diagnose, dass in den westlichen Großstädten ein verändertes Verständnis von Urbanität entsteht, in dem die neuen Gärten mit ihren Kulturen des Selbermachens und der Re-Etablierung von Nahbezügen eine Vorreiterrolle spielen.

Der Vortrag von Christa Müller beleuchtet unterschiedliche Dimensionen der Rückkehr der produktiven Gärten in die Städte, präsentiert einige der neuen Projekte und ordnet die Aktivitäten zeitdiagnostisch ein.

Dr. Christa Müller ist Soziologin und Vorstand der "anstiftung". Sie forscht zu Do-it-yourself-Kulturen als Formen postindustrieller Produktivität.